Freitag, 22. Februar 2019

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Symposium Talent und Bildung - Zwei konkurrierende Systeme im Einklang?

erstellt am Freitag, 20 Juli 2018
v.l.n.r.: Dr. Peer Findeisen (Kurpfalz Gymnasium und Realschule Mannheim), Dietmar Pfähler (Anpfiff ins Leben), Daniel Strigel (Olympiastützpunkt Rhein-Neckar), Prof. Dr. Klaus Roth (Universität Heidelberg), Prof. Christine Neumeyer (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst), Dr. Christoph Becker (Kurpfalz Gymnasium und Realschule Mannheim). v.l.n.r.: Dr. Peer Findeisen (Kurpfalz Gymnasium und Realschule Mannheim), Dietmar Pfähler (Anpfiff ins Leben), Daniel Strigel (Olympiastützpunkt Rhein-Neckar), Prof. Dr. Klaus Roth (Universität Heidelberg), Prof. Christine Neumeyer (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst), Dr. Christoph Becker (Kurpfalz Gymnasium und Realschule Mannheim). Bildquelle: Kurpfalz Gymnasium und realschule Mannheim.

Standortbestimmung zum Thema "Duale Karriere" in der Metropolregion Rhein-Neckar

In der Metropolregion Rhein-Neckar hat sich eine vielfältige und beeindruckende Bildungslandschaft entwickelt, die Schülerinnen und Schüler bei dem wichtigen Spagat zwischen der sportlichen Talentförderung und einer erfolgreichen Schulausbildung unterstützt. Dies war das eindeutige Fazit des Expertensymposiums "Talent und Bildung", das vom Kurpfalz Gymnasium und Realschule Mannheim in Kooperation mit der Sportregion Rhein-Neckar veranstaltet wurde. Die jungen Nachwuchsleistungssportler haben in der Rhein-Neckar-Region die Möglichkeit aus verschiedenen Schulkonzepten, das für ihren jeweiligen Lerntyp und die Anforderungen ihrer Sportart optimal passende Angebot auszuwählen.

Dr. Christoph Becker, Leiter des Talentförderprogramms am Kurpfalz, Daniel Strigel, Leiter des Olympiastützpunkts Rhein-Neckar und Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzende des Jugendförderkonzepts "Anpfiff ins Leben", erläuterten in einer lebhaften Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Roth die Grundphilosophie der Talentförderung am Kurpfalz, der fünf Eliteschulen des Sports in Heidelberg und Mannheim sowie der außerschulischen Betreuungen von jugendlichen Sportlern an den Zentren von Anpfiff ins Leben.

Diese Angebote stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Sie bereichern das bewährte Regelmodell der Eliteschulen um attraktive schulische Konzepte, z. B. für Athleten aus reiseintensiven Sportarten wie Tennis und Golf. Deutlich wurde auch, dass es Parallelen zur Förderung von Tanz- und Musiktalenten gibt. Prof. Christine Neumeyer von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und Dr. Peer Findeisen vom Kurpfalz Gymnasium Mannheim zeigten die vielfältigen Potenziale eines gegenseitigen Ideentransfers auf.

Im Rahmen einer zweiten Talkrunde diskutierten Prof. Dr. Martin Knoke von der SRH Fernhochschule Mannheim, Dirk Mack von der TSG Hoffenheim, Gero Schäfer vom Institut für Jugendmanagement Heidelberg und Christoph Steinbach vom Olympiastützpunkt Rhein-Neckar unter der Leitung von Prof. Dr. Henning Plessner über die Frage "Erfolgreich in der Schule - und dann?". Damit rückten die Themen "Talentförderung und Studium" sowie "Talentförderung und Berufsausbildung" in den Fokus. Während sich die Situation für Spitzensportler derzeit durchaus zufriedenstellend darstellt, blieb offen, inwieweit vorhandene Förderkonzepte auf Sportler aus der "zweiten Reihe" ausgedehnt werden können bzw. sollten.

 

PM Sportregion Rhein-Neckar e.V.
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Letzte Änderung am Montag, 23 Juli 2018