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ERC Ingolstadt vs. Adler Mannheim 0:0 (0:3, 0:0, 0:1)

Drei Punkte in der Fremde – Adler gewinnen 4:0 in Ingolstadt

Nach mehr als drei Monaten gelang den Adlern endlich wieder ein Drei-Punkte-Sieg in der Fremde. Mit 4:0 (3:0,0:0,1:0) gewannen die Adler, die ohne Frank Mauer (Reha nach Gehirnerschütterung), Sven Butenschön (gesperrt) und Pascal Trepanier (überzählig) angetreten waren, beim ERC Ingolstadt. Wie auch beim letzten regulären Auswärtssieg am 22. Oktober in Hamburg (6:0) gelang Fred Brathwaite ein Shut-Out. Die Tore erzielten Jame Pollock, Scott King, Tomas Martinec und Ronny Arendt.

Einen optimalen Start erwischten die Adler bei ihrem Gastspiel in Ingolstadt. Gleich das erste Überzahlspiel konnten die Cracks von Teal Fowler zur Führung nutzen. Jame Pollock zog von der blauen Linie ab und traf genau in den rechten Winkel des Ingolstädter Tores. Bruno St. Jacques, der gerade wieder von der Strafbank zurückgekehrt war, leistete sich gleich danach den nächsten Aussetzer und erwischte mit seinem Schläger Michael Hackert so im Gesicht, dass dieser drei Zähne verlor und gleich in eine Ingolstädter Klinik gebracht werden musste.

Das Team ließ durch diesen Ausfall nicht aus der Ruhe bringen und legte im fälligen Powerplay den zweiten Treffer nach. Im Nachschuss war es Scott King, der in der sechsten Minute traf. Danach die Adler allerdings nicht mehr konsequent genug, ließen die Panther besser ins Spiel kommen. Doch in der Defensive standen die Cracks hervorragend und ließen nur wenig zu. Kurz vor Ende des Drittels war es dann Tomas Martinec, der einen Break mit einem hervorragenden Schuss in den Winkel abschloss.

Mit der 3:0-Führung im Rücken kontrollierten die Adler auch über weite Strecken den Mittelabschnitt und ließen die Ingolstädter nur zu wenigen Torgelegenheiten kommen. Die beste Gelegenheit im zweiten Abschnitt hatten die Adler in der 30. Minute, als Mario Scalzo am leeren Tor – Dimitri Pätzold war schon geschlagen – vorbeischoss.

Ein ähnliches Bild bot sich den 3.149 Zuschauern in der Saturn Arena zu Ingolstadt im Schlussabschnitt. Die Ingolstädter versuchten den Druck zu erhöhen, doch die Adler standen in der Defensive sehr gut und warteten auf Breaks. Der erste, der konsequent zu Ende gespielt wurde, führte in der 53. Minute dann auch gleich zum Erfolg. Tomas Martinec passte auf Ronny Arendt, der direkt abzog und Pätzold zum vierten Mal überwinden konnte.

Quelle: Adler Mannheim

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