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Souveräner Sieg gegen geschwächte Friedberger

sg leutershausen Die “Roten Teufel” gewannen 31:22 (15:8)

(rk) Die Rollen waren vor der Partie klar verteilt: Friedberg sei lediglich auf “Schadensbegrenzung” aus, hieß es aus dem Lager des TSV.

Trainer Hartmut Mayerhofer hatte nur noch sieben Feldspieler zur Verfügung, musste die Ersatzbank mit Spielern der zweiten Mannschaft auffüllen. Unter anderem fehlte Ideengeber und Torjäger Miro Ilic – ein herbes Handicap für die Schwaben aus der Nähe von Augsburg. Bei Tabellenführer Leutershausen füllt sich die Spielerbank hingegen langsam wieder.

Die Bergsträßer nutzten die Begegnung, um die Rückkehrer wieder in Spiel zu integrieren; Daniel Häussler sgl logo
etwa, der nach einem Adduktoren-Abriss erstmals wieder das rot-weiße Trikot überstreifte. Er teilte sich auf der halbrechten Position den Job mit Benjamin Prestel und mit Neuzugang Steffen Kellendonk, dem zuletzt eine Achillessehnenreizung Probleme bereitet hatte. Verzichten musste Trainer Holger Löhr allerdings auf Abwehrchef Matthias Conrad, bei dem sich nach dem Spitzenderby gegen Horkheim eine muskuläre Entzündung im Fuß bemerkbar machte. Seine Aufgaben in der Innenverteidigung übernahm Simon Kuch.

Die SGL startete nicht übermäßig offensiv in die Partie. Sie stellte eine effektive 6:0-Abwehr, aus der heraus sie ihre Tore in Gegenstößen erzielte. Schnell spielten sich die “Roten Teufel” einen komfortablen Vorsprung heraus, den sie über die gesamte Distanz hielten. “Letztlich war es ein Arbeitssieg. Nicht überragend, aber solide”, resümierte ein zufriedener Holger Löhr.

Den Halbzeitstand von 15:8 bohrte Leutershausen nach dem Wiederanwurf sogar zunächst noch auf einen Elf-Tore-Vorsprung auf. Danach allerdings begann die 6:0-Abwehr zu wackeln, Friedberg saugte sich auf 20:16 heran.

Die “Roten Teufel” reagierten und stellten kurzerhand auf eine 5:1-Abwehr um. Mark Wetzel nahm sich des neben Miro Ilic zweiten brandgefährlichen Friedbergers Manuel Vilchez Moreno an und bannte so die aufkeimende Gefahr. Auch dank guter Leistungen der Torhüter Alexander Hübe und Roko Peribonio fuhr die SGL einen am Ende nie gefährdeten Sieg ein, den sie sogar gebührend feiern konnte: An die 50 Fans der “Roten Teufel” hatten das Spiel in Bayern zu einem gemeinsamen Wochenend-Trip inklusive Übernachtung in Augsburg genutzt, das Team angefeuert – und später bejubelt.

Die SG Leutershausen beim TSV Friedberg: Hübe, Peribonio, Wetzel, Kuch (2), Gunst (7/5), Spilger (6), Häussler (1), Volk (2), Geppert (5), Kellendonk (4), Ruß (4), Prestel, Rigterink.

Quelle: SG Leutershausen

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