Samstag 19 Mai 2012

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Der Sportkurier im Interview mit Christian Emig

"Bei der Spielgemeinschaft Edingen-Neckarhausen soll etwas wachsen"

SPORTKURIER. Am 28.12.2011 wurde Christian Emig (Foto links) von der zukünftigen Führungsmannschaft der DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen (Saison 2012/2013) als Trainer für die Spielgemeinschaft präsentiert.

 

Nur wenige Tage zuvor war Christian Emig wegen unüberbrückbarer Differenzen vom Amt des Trainers beim Kreisligisten VfR Mannheim II zurückgetreten (wir berichteten).

Wir haben uns nun mit Christian Emig persönlich über seine neue Aufgabe ab der Spielzeit 2011/2012 unterhalten.

Sportkurier: Der Abteilungsleiter der DJK Neckarhausen, Alexander Jakel, hatte uns die zukünftige Zusammenarbeit mit Ihnen verkündet. Kam das Angebot der zukünftigen Spielgemeinschaft von DJK Neckarhausen und Fortuna Edingen überraschend?

Christian Emig: Für mich ja. Ich hatte mich noch mit keinem anderen Verein beschäftigt nach meinem Rücktritt beim VfR Mannheim II.

Sportkurier: Wie kam es zu dem Kontakt?

Christian Emig: Dagobert Bauer rief mich an und sagte mir, man würde sich gerne mit mir unterhalten. Mir war bekannt, dass der ehemalige Spielausschuß der LSV 64 Ladenburg zukünftig das Amt des Spielleiters bei der Spielgemeinschaft begleitet und wir waren uns natürlich aus der gemeinsamen Ladenburger Zeit gut bekannt.

Sportkurier: Und wie verlief das Gespräch?

Christian Emig: Da war Dagobert Bauer, Herr Ihrig und Herr Döbele bei dem Gespräch dabei. Man hat mir ausführlich das Konzept der zukünftigen Spielgemeinschaft erläutert. Aus zwei Clubs möglichst 3 Fußballteams zu formen, wobei es gilt eine schlagkräftige 1. Mannschaft, aber auch die 2. und eine 3. Mannschaft entsprechend zusammenzustellen. Natürlich soll meine Aufgabe auf die 1. Mannschaft bezogen sein.

Sportkurier: Uns ist das Konzept ja mittlerweile auch ganz gut bekannt. Konnte es Sie überzeugen?

Christian Emig: Auf jeden Fall, eindeutig ja. Ich halte diese Bündelung der Kräfte zweier benachbarter Vereine für sehr gut. So lassen sich mit Sicherheit Synergieeffekte erzeugen und die Qualität verbessern. Ich habe diesem Konzept uneingeschränkt zugestimmt und das Angebot als Trainer der zukünftigen Spielgemeinschaft zu fungieren, gerne angenommen.

Sportkurier: Sie sind ja aktuell ohne Verein. Eine gute Möglichkeit sich einzuarbeiten?

Christian Emig: Ja, natürlich. Das 1/2 Jahr beim VfR Mannheim war nicht einfach. Jetzt kann ich mir vollkommen entspannt und ohne Druck ein Bild über die Mannschaften von Neckarhausen und Edingen machen. Ich habe mir bereits die Vorbereitungspläne beider Mannschaften geben lassen und werde natürlich entsprechend beobachten. Am Ende sollen schlagkräftige Teams stehen und ich werde da völlig unbedarft nur nach Leistungsvermögen der Spieler entscheiden. Eine Quotenregelung gibt es nicht.

Sportkurier: Sind auch Neuzugänge angedacht?

Christian Emig: Erstmal nicht. Wir müssen mit dem vorhandenen Spielermaterial ein gutes und schlagkräftiges Team formen. Dazu müssen ja auch die Spieler bereit sein, den Weg mitzugehen. Ob das am Ende bei jedem Fall sein wird, bezweifle ich erfahrungsgemäß etwas. Natürlich wollen wir jede Spielposition gut besetzt wissen und wenn wir Handlungsbedarf sehen, werden wir sicher auch nicht davor scheuen, den ein oder anderen Transfer zu tätigen. Ich denke das ist absolut normal. Aber wie erwähnt - zunächst wird aus dem vorhandenen Spieler-Material selektiert.

Sportkurier: Wie ist Ihnen denn die sportliche Zielsetzung vermittelt worden?

Christian Emig: Wer glaubt, wir machen jetzt einen Durchmarsch in die Landesliga, der ist auf dem Holzweg. Es ist sicher nicht einfach eine Spielgemeinschaft erfolgreich anzugehen. Darin liegt primär unsere Aufgabe. Wir wollen das auf gesunde Füße stellen und da ist es wichtig, dass auch beide Vereine, also die Zuschauer, die Spieler ... annehmen. Und daraus wollen wir was vernünftiges formen. Sicher ist es so, dass man in zwei, drei Jahren das Ziel vorgeben möchte, aufzusteigen. Nicht umsonst will man hier Kräfte bündeln.

Sportkurier: Dann wünschen wir Ihnen für Ihre neue Aufgabe gutes Gelingen und natürlich den enstprechenden, sportlichen Erfolg. Wir werden das weiter interessiert beobachten.

Christian Emig: Ja, danke. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe.     
 

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