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Adler gewinnen in Berlin und gehen in der Finalserie in Führung

kurier 28655 Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)

Mit einem 2:1-Auswärtssieg in Berlin gehen die Mannheimer Adler in der Finalserie gegen die Eisbären Berlin mit 2:1 Siegen in Führung.


Yanick Lehoux glich im zweiten Drittel die Führung der Eisbären aus dem ersten Drittel aus und besorgte zehn Minuten vor Schluss auch noch den Siegtreffer in Überzahl zur Freude der 500 mitgereisten lautstarken Adler-Fans. Das vierte Match der Finalserie findet am Sonntag Nachmittag in Mannheim statt. Dieses Spiel ist bereits ausverkauft.

Die Adler erwischten den besseren Start in das dritte Finalspiel. Das Team um Kapitän Marcus Kink begann etwas wacher als beim ersten Match in Berlin und spielte im ersten Überzahlspiel nach zwei Minuten ein richtig starkes Powerplay. Fünf gefährliche Torschüsse brachten Lehoux, Magowan, Lee, noch einmal Magowan und Ullmann auf das Berliner Tor, doch die Scheibe wollte noch nicht über die Torlinie. Erst in der sechsten Minute kam Berlins Richie Regehr zum ersten Torschuss der Gastgeber, doch Adler-Torhüter Fred Brathwaite hatte keine Mühe, die Scheibe in der Fanghand zu halten. kurier 28652

Pech hatten die Adler nach zehn Minuten beim ersten Powerplay der Gäste. Der Schlagschuss von Richie Regehr war nicht der Härteste, dennoch trudelte der Puck zum 0:1 aus Sicht der Adler über die Linie. Mit dem Rückstand verloren die Adler etwas die Linie im Spiel, doch bei Fünf gegen Fünf neutralisierten sich beide Teams weitestgehend – hochkarätige Torchancen blieben Mangelware.

Zu Beginn des zweiten Drittels fanden die Adler ins Spiel zurück und hatten zunächst ihre beste Torchance in Unterzahl, doch sowohl Shawn Belle als auch Christoph Ullmann scheiterten an Berlins Keeper Rob Zepp (25. Minute). Zwei Minuten später konnte der Eisbären-Torhüter nach Frank Mauers Schuss die Scheibe nicht festhalten, doch die Schiedsrichter pfiffen die Szene leider zu früh ab. Dafür hatten die Adler in der 33. Minute Glück vor dem eigenen Tor, als Julian Talbot nach einem scharfen Querpass von Florian Busch die Scheibe am Mannheimer Torraum nicht mehr erwischte.

Doch die Adler waren gut im Spiel, fanden nun besser als noch im ersten Drittel den Weg auf’s gegnerische Tor. Doch am einfachsten ist es dann immer noch, wenn der Weg ganz frei ist: Yanick Lehoux nutzte einen Fehler der Eisbären vor dem Adler-Tor, schnappte sich die Scheibe, lief alleine auf das Eisbären-Tor zu und traf – 1:1 in der 37. Minute. Fred Brathwaite hielt das Unentschieden mit einem „big save“ nur eine Minute später gegen Frank Hördler fest.

Nach sechs Minuten im Schlussdrittel kassierte Berlins Jon Sim eine fünfminütige Strafe plus Spieldauer wegen hohen Stocks gegen Marcus Kink. Das folgende Powerplay der Adler war zunächst etwas zerfahren, doch dann zirkelte Yanick „spitzer Winkel“ Lehoux die Scheibe irgendwie unter die Latte zur 2:1-Führung. Nach Ablauf der Strafe versuchten die Eisbären noch einmal mit allen Mitteln, ins Spiel zurückzukommen und entfachten vor allem in den letzten sechs Minuten sehr viel Druck vor dem Tor der Adler.

Doch die Defensive der Adler arbeitete gut, blockte viele Schüsse – Adler-Goalie Fred Brathwaite parierte die Übrigen. Auch als in der letzten Spielminute Eisbären-Keeper Rob Zepp zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis ging und Adam Mitchell noch eine Strafe kassierte, hielt die Defensive stand. Die Adler brachten die 2:1-Führung über die Zeit.

Quelle: Adler Mannheim

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